Das Combeack von Aston Martin.

By Posted in - Allgemein on April 24th, 2019

Aston Martin kehrt nach sechs Jahren in das ADAC GT Masters zurück. Als offizieller Race-Partner von Aston Martin Racing (AMR) debütiert das Team PROpeak Performance beim Saisonauftakt vom 26. bis 28. April in Oschersleben in der „Superliga der Sportwagen“. Die beiden neu entwickelten Aston Martin Vantage GT3 werden in den beiden einstündigen Rennen am Samstag und Sonntag, die jeweils um 13:00 Uhr gestartet und von SPORT1 live übertragen werden, von Rekordsieger Daniel Keilwitz (Villingen-Schwenningen) und Aston-Martin-Werksfahrer Maxime Martin (Belgien) sowie den beiden jungen Talenten und Hugo de Sadeleer (21/Schweiz) und Valentin Hasse-Clot (22/Frankreich) pilotiert. Darüber hinaus setzt das Team aus Wiesemscheid am Nürburgring zwei Vantage GT4 in der neuen ADAC GT4 Germany ein.

Teamchef Christoph Esser: „Wir freuen uns sehr auf den Auftakt und sind gespannt, wie es für uns laufen wird. Uns fehlen noch einige Testkilometer, daher können wir überhaupt nicht einschätzen, wo wir stehen. Auto, Fahrer und Team sind neue Komponenten. Wir müssen noch viel lernen, haben aber für den Verlauf der Saison durchaus ehrgeizige Ziele. Für Oschersleben gilt: Wenn wir sauber durchfahren und erste Punkte holen, dann wäre das ein guter Einstand.“

Bereits in den Jahren 2007 und 2008 sowie 2012 und 2013 startete Aston Martin im ADAC GT Masters. Aus dieser Zeit stehen zwei Siege, erzielt 2012 auf dem Sachsenring, zu Buche. Auch für Maxime Martin bedeutet das Rennen auf dem 3,667 Kilometer langen Kurs in der Motorsport-Arena Oschersleben ein Comeback. Der 33 Jahre alte Belgier, der zudem vier Jahre in der DTM startete, fuhr zuletzt 2012 im ADAC GT Masters und erzielte insgesamt fünf Siege, drei davon in Oschersleben. Sein neuer Teamkollege Daniel Keilwitz ist der unangefochtene Rekordsieger der 2006 eingeführten ADAC-Rennserie. Mit 22 Siegen führt der 29-Jährige die Rangliste überlegen an, zudem eroberte er 2013 den Meistertitel. Dagegen bedeutet Oschersleben für Hugo de Sadeleer, der aus der LMP2 kommt, und Valentin Hasse-Clot, der zuletzt im französischen Porsche-Markenpokal antrat, Neuland und den Einstieg in die hartumkämpfte Klasse der GT3-Sportwagen.


­ Hugo de Sadeleer (#98/Schweiz): „Für Valentin (Hasse-Clot) und mich bedeutet Oschersleben den Einstieg in die GT3. Der Level im ADAC GT Masters ist sehr hoch, aber genau deshalb habe ich mir diese Serie ausgesucht. Wir haben mit Maxime (Martin) und Daniel (Keilwitz) zwei super starke Teamkollegen, die uns bestmöglich helfen. Die Zusammenarbeit ist top, das Team arbeitet sehr professionell, und wir haben gute Ingenieure. Ich spüre keinen Druck, ich will mich aber von Rennen zu Rennen weiterentwickeln.“
Valentin Hasse-Clot (#98/Frankreich): „Ich bin sehr enthusiastisch und freue mich auf den Auftakt. Beim Test in Spa habe ich mich im Vantage sehr wohl gefühlt, das gibt mir viel Vertrauen. Mit Hugo (de Sadeleeer) habe ich einen prima Teamkollegen, wir verstehen uns gut und sprechen über viele Dinge. Ich freue mich auf meinen Einstieg in die GT3 und fühle mich genau am richtigen Platz.“
Maxime Martin (#99/Belgien): „Ich habe sehr gute Erinnerungen an Oschersleben, denn da habe ich schon drei Rennen zum ADAC GT Masters gewonnen. Das ist ein technischer Kurs, auf dem man viel Abtrieb braucht und Topspeed nicht so wichtig ist. Oschersleben ist einer der schwersten Strecken im Kalender. Mit dem neuen Vantage beginnt für Aston Martin und für uns alle eine neue Zeit. Das wird spannend, und ich freue mich darauf, mit Daniel (Keilwitz) und mit dem Team von Christoph Esser die Sprintrennen zum ADAC GT Masters bestreiten zu können.“
Daniel Keilwitz (#99/Villingen-Schwenningen): „Ich spüre eine gewisse Anspannung, schließlich ist fast alles neu. Aber das habe ich genau so gewollt. Mit Maxime (Martin) habe ich einen super Teamkollegen, der zudem viel Erfahrung mit dem Vantage mitbringt. Im Team ziehen wir alle an einem Strang und fiebern gemeinsam der Saison entgegen. In Oschersleben ist das Qualifying sehr wichtig, und wenn wir einen guten Mittelfeldplatz erreichen, wäre das für den Anfang gut.“

Weitere Informationen und Livestream: adac-gt-masters.de

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